Moritz Paul Spiesberger
Aufgewachsen in einem Hafner- und Keramikbetrieb in dritter Generation, war Keramik von Beginn an Teil meines Alltags. Schon früh formte ich erste Figuren aus Ton und setzte mich mit unterschiedlichen Facetten dieses Handwerks auseinander.
Nach der Matura vertiefte ich diese Leidenschaft in einer zweijährigen Ausbildung an der Fachschule für Kachelofenbau und Keramik in Stoob im Mittelburgenland. Dort wurde das Arbeiten mit Ton zu einem bewussten künstlerischen Schwerpunkt.

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In meinen aktuellen Werken widme ich mich einerseits der möglichst realistischen Darstellung von Tieren und Tierköpfen, andererseits der Gestaltung von Weinkühlern und Schalen in Verbindung mit dem Motiv der Venus von Willendorf. Charakteristisch für alle Arbeiten ist die Raku-Brenntechnik: Die glühende Keramik wird bei rund 1.000 °C in Sägespänen reduziert, wodurch einzigartige Oberflächen, markante Craquelés und individuelle Farbverläufe entstehen. Jedes Objekt entwickelt dabei seinen eigenen Charakter und bleibt ein unverwechselbares Unikat.
